Warmer Winter: Bauern in der Region haben noch keine Probleme

Wenn es eine längere Zeitspanne nicht noch einmal richtig kalt wird, haben die Bauern wenig Probleme. Gewisse Arbeiten, wie die Felder mit Gülle versorgen, könnten nun auch schon früher erledigt werden. Nur Schädlinge wie Mäuse oder Schnecken sind um einiges zahlreicher dieses Jahr.

Ein Bauer mit einem Traktor verteilt Gülle auf einem Feld.

Bildlegende: Die Landwirte können bereits mit güllen beginnen. Keystone

Die Bauern im Kanton Aargau und Solothurn müssen in den kommenden Wochen das Wetter genau beobachten. Wenn sie zu früh säen könnte die Saat, bei einer länger andauernden Frostzeit, noch zerstört werden. Aber trotzdem können die Bauern nicht ewgi zuwarten.

Was sie aber zurzeit sicher tun können ist ihre Felder für die Saat vorbereiten. "Die Bedingungen sind perfekt, um nun die Felder mit Gülle zu bewirtschaften" sagt Jonas Zürcher, Direktor des Bildungszentrums Wallierhof im Kanton Solothurn gegenüber dem Regionajournal Aargau Solothurn von Radio SRF.

Schädlinge könnten zum Problem werden

Wegen den milden Temperaturen sind aber die Schädlinge zahlreicher geworden. So zum Beispiel Mäuse oder Schnecken. Dagegen müsse man aber momentan noch nichts machen, sagt Hansruedi Häfliger vom Landwirtschaftliche Zentrum Liebegg im Aargau. Der Berater weist aber darauf hin, dass die Bauern dieses Problem beobachten sollen und gegebenenfalls während der Saatzeit reagieren müssen.