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Kaffee-Kanton Solothurn Weltnummer drei der Gastro-Vollautomaten wird 125

Die Fakten zur Firma:

  • Hauptsitz in Zuchwil bei Solothurn, weltweite Präsenz durch drei Tochtergesellschaften in
    Deutschland, den USA und Belgien
  • Konsolidierter Umsatz 2015: 139.1 Millionen Euro
  • 388 Mitarbeiter weltweit, davon 281 Mitarbeiter in Zuchwil
  • Seit 2006 ist Schaerer Teil der WMF Group und gehört seit Ende 2016 zum französischen Groupe SEB Konzern.
  • Nach eigenen Angaben die Weltnummer drei im Geschäft mit Kaffeevollautomaten für Gastro-Abnehmer.

1892 wurde das Unternehmen durch Maurice Schaerer gegründet. Damals machte das Unternehmen Medizinalgeräte. Aus dem Wissen über die Anwendung von Dampf für Sterilisationsapparate entstand 1924 dann die erste Kaffeemaschine. Heute produziert Schaerer in Zuchwil 15'000 Kaffeevollautomaten für Kunden in der ganzen Welt. Im Gegensatz zur Firma Jura die in Niederbuchsiten ebenfalls Kaffeemaschinen herstellt, ist Schaerer jedoch ausschliesslich im Geschäft für die Gastronomie.

Für die Kunden werden die Grundmodelle nach Bedarf auch individuell angepasst und es gibt auch Kaffeeseminare, wo der Umgang mit den Maschinen gelernt wird. Dies sei sehr wichtig, denn «auch mit den besten Maschinen kann man einen schlechten Kaffee machen» betont der CEO der Schaerer AG, Jörg Schwartze im Gespräch mit SRF.

International tätig

Zu den Abnehmern der Kaffeemaschinen aus Zuchwil zählen grosse Röstereien, Hotelketten aber auch einfache Restaurants in Europa den USA und vermehrt auch Asien. Schaerer ist auf dem Markt der Vollautomaten für die Gastronomie nach eigenen Angaben die Nummer drei.

Schaerer will weiter wachsen, um auch die Produktion ausweiten zu können ist man daher 2009 von Moosseedorf im Kanton Bern nach Zuchwil im Kanton Solothurn gezogen. Hier auf dem ehemaligen Sulzer-Areal habe man genügend Möglichkeiten um zu wachsen. Seit dem Umzug sind auch schon über 100 Arbeitskräfte zusätzlich angestellt worden. Aktuell arbeiten knapp 300 Mitarbeiter in Zuchwil, weltweit sind es gegen 400.