Wenn sich Solothurn von der Barock- in die Filmstadt verwandelt

Plötzlich stehen schwarze Limousinen vor der Jugendherberge, das Landhaus sieht aus wie eine Litfasssäule und vor den Kinos stehen so viele Velos wie sonst kaum: Es ist Filmtage-Zeit in Solothurn.

Wenn Filmtage sind, dann ist Solothurn anders. Nicht nur wegen den vielen Besuchern von ausserhalb, welche die Stadt bevölkern. Auch äusserlich sieht die Stadt plötzlich anders aus.

Das auffälligste Merkmal sind die Laternen, die plötzlich gelb leuchten. Gelbe Plastikfolien sorgen dafür, dass die traditionelle Filmtage-Farbe auch nachts zu sehen ist. Zusätzlich werden an verschiedenen Orten Schweinwerfer aufgestellt, die zusätzlich gelbes Licht verbreiten, beispielsweise in der Nähe des Landhauses.

Dieser Ort wirkt während den Filmtagen generell anders. Unzählige Plakate zieren die Front des Gebäudes, und auch die Wände im Innern sind mit Plakaten tapeziert. Und der eine oder andere findige Gastronom hat plötzlich Filmtage-Lunchpakete im Angebot.

Vor der Jugendherberge stehen plötzlich schwarze Limousinen. Beim genaueren Betrachten wird klar: Es handelt sich um Fahrzeuge der Filmtage, mit ihnen wird Material von A nach B transportiert.