Wie viel bringt ein Gastauftritt an der Olma?

Wenn der Kanton Aargau ab nächstem Donnerstag an der Olma in St. Gallen Gastkanton ist, werden die Aargauer Tourismus-Organisation sowie die Museen an vorderster Front präsent sein. Die Hoffnung: Dank des Olma-Auftritts sollen später Auswärtige den Aargau besuchen. Ob das aufgeht?

Mehrere Männer laufen in Kostümen und rot-weiss-gekleidet durch St. Gallen.

Bildlegende: Die Bruderschaft Sanctae Margarithae am Umzug des Gastkantones Solothurn an der Olma, am 12. Oktober 2013 in St. Gallen. Keystone

2013 war der Kanton Solothurn Gastkanton an der Olma in St. Gallen. «Das war eine gute Gelegenheit um innerhalb des Kantons Solothurn wieder einmal gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen», resümiert Jürgen Hofer, Direktor von Region Solothurn Tourismus und Geschäftsführer von Kanton Solothurn Tourismus.

«Es ist sicher auch ein Schaufenster, in dem sich Solothurn präsentieren kann», fügt er an. Ökonomisch betrachtet bringe der Gastauftritt aber nicht viel, glaubt Hofer. Im Jahr darauf haben zwar auffällig viele Gäste in Solothurn übernachtet, ob das allerdings auf die Olma zurückzuführen ist, sei nicht erwiesen.

«  Wenn man touristisch Effekte erzielen will, ist der Olma-Auftritt sicher nicht das optimale Instrument.  »

Jürgen Hofer
Geschäftsführer von Kanton Solothurn Tourismus

Dennoch hofft man beim Kanton Aargau darauf, dass der Aargau als Tourismus-Region vom Auftritt profitieren kann. Genau deshalb hätten Aargau Tourismus und Museum Aargau für die Olma Programme und Angebot gestaltet, erklärt OK-Präsident und Regierungssprecher Peter Buri.