Wohlen will Standortmarketing stärken

Wohlen will besser dastehen. Man will etwas für den «guten Ruf tun». Die Förderung des Standortmarketings soll 450`000 Franken kosten. Allerdings ist man sich im Einwohnerrat uneins, ob die geplanten Massnahmen tatsächlich etwas bringen.

Wohlen braucht mehr Schulraum

Bildlegende: Heiss diskutierte Themen im Einwohnerrat: Mehr Schulraum und verbessertes Standortmarketing. Im Bild die Kanti Wohlen. Keystone

Es war ein umstrittener Entscheid: Der Einwohnerrat von Wohlen hat am Montag  450‘000 Franken für das Standortmarketing bewilligt. Zwar waren sich alle einig, dass sich Wohlen besser verkaufen muss. Die Massnahmen waren jedoch umstritten.

Neue Homepage und neues Logo

Laut dem Konzept soll etwa die Homepage überarbeitet und ein neues Logo designt werden. Die SVP und vereinzelt auch linke Politiker bezweifelten die Wirkung der Massnahmen. Zudem gebe es keine kontrollierbaren Ziele. Dem widersprach die Mehrheit.

Die insgesamt neun Massnahmen seien wirkungsvoll, kamen die meisten Einwohnerräte zum Schluss. Letztlich stimmten 20 Einwohnerräte dem Kredit zu. 14 lehnten ihn ab.

Mehr Schulraum, aber wo?

Zu reden gab zudem die Planung der Schulen. Bis im kommenden Jahr fehlen in Wohlen zehn Schulzimmer. Die nötigen Räume müssen vorerst wahrscheinlich irgendwo gemietet werden. Längerfristig soll jedoch die Bezirksschule ein neues Gebäude erhalten. Wo dieses genau hinkommt, ist jedoch noch unklar.

Im Gespräch sind die Pilatusstrasse und das Merkurareal. Der Einwohnerrat hat einen Bericht des Gemeinderates entgegengenommen. Nun muss der Gemeinderat eine konkrete Vorlage ausarbeiten.