Würenlos: Gemeindeammann Reber schafft die erste Wahl-Hürde

Der von der FDP fallengelassene bisherige Gemeindeammann Hans Ulrich Reber bleibt weiterhin Gemeinderat von
Würenlos. Ob er auch als Gemeindeammann wiedergewählt wird, entscheidet sich am 3. November.

Hand wirft Wahlzettel in eine Urne

Bildlegende: Ob Hans Ulrich Reber Gemeindeammann von Würenlos bleibt, entscheiden die Wähler am 3. November. Keystone

Der parteilose Hans Ulrich Reber machte bei den Gemeinderatswahlen vom Wochenende mit 839 Stimmen das zweitschlechteste Resultat der fünf gewählten Exekutivmitglieder.

Seine Widersacherin um das Amt des Gemeindeammanns, die offizielle
FDP-Kandidatin Karin Funk Blaser, erreichte aber noch weniger Stimmen. Sie kam bei einem absoluten Mehr von 687 auf 811 Stimmen.

«Es braucht einen Mix aus neuen und erfahrenen Leuten»

Hans Ulrich Reber zeigt sich gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn erfreut: «Es zeigt, dass ich stark getragen werde im Dorf, und dass eine gewisse Konstanz, also auch Erfahrung, im Gemeinderat erwünscht ist». Es brauche halt einen Mix aus neuen und erfahrenen Leuten.

Die FDP kann sich das schlechtere Resultat von Karin Funk Blaser erklären. Das Hin-und-Her, als Karin Funk zuerst ihren Verzicht erklärte und dann doch antrat, habe Stimmen gekostet, meint Parteipräsident Consuelo Senn. Er rechnet sich trotzdem gute Chancen aus, Hans Ulrich Reber bei den Ammann-Wahlen im November mit Karin Funk Blaser vom Thron stossen zu können.

SVP-Gemeinderat abgewählt

In den Gemeinderat von Würenlos gewählt wurden zudem Anton Möckel (parteilos/bisher), der mit 1180 Stimmen das beste Resultat schaffte. Hinter ihm kamen Lukas Wopmann (BDP/neu) auf 885 und Nico Kunz (FDP/neu) auf 849 Stimmen.

Nicht wiedergewählt wurde Johannes Gabi (SVP/bisher). Er erreichte zwar mit 804 Stimmen das absolute Mehr, fiel aber als überzählig aus der Entscheidung. Die SVP ist damit nicht mehr im Würenloser Gemeinderat vertreten.