Zivile Nutzung der Kaserne Aarau ab 2018?

Bereits bis Ende des übernächsten Jahres soll klar sein, was auf dem Kasernen-Areal in Aarau entsteht. Die Stadt Aarau und der Kanton haben sich auf die gemeinsame Planung geeinigt. Interessant: Mit der zivilen Nutzung soll nicht bis zum Auszug der Armee gewartet werden.

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Bildlegende: Das Kasernenareal ist ein Filetstück. Es liegt mitten im Zentrum von Aarau. SRF

Bisher war klar: Die Armee hat bis 2030 einen Mietvertrag für die Kaserne in Aarau. Danach soll sie ausziehen und es kann etwas Neues entstehen. Doch so lange möchte die Stadt Aarau nicht warten.

Soldat der Schweizer Militärmusik spielt Klarinette.

Bildlegende: Die Kaserne in Aarau ist auch das Zentrum der Militärmusik der Schweizer Armee. Keystone

Bereits ab 2018 möchte die Stadt einen Teil der Kaserne zivil nutzen, erklärt die Stadtpräsidentin Jolanda Urech gegenüber Radio SRF. Ob es dazu kommt, ist jedoch noch offen. So muss die Armee zuerst bekannt geben, wofür man die Kaserne bis zum Auszug im Jahr 2030 braucht.

Aber auch wenn dies noch unklar ist, macht die Stadt gemeinsam mit dem Kanton bei der Planung vorwärts. Der Zeitplan sieht so aus:

  • bis Juni 2016: Es wird grundsätzlich diskutiert, was auf dem Areal hinkommen soll (Leitbild).
  • bis Dezember 2017: Es soll klar sein, was wohin kommt (Masterplan).
  • ab 2018: Erste zivile Nutzungen. Was genau, ist bisher unklar.
  • 2030: Mietvertrag für das Kasernen-Areal läuft aus. Armee zieht sehr wahrscheinlich aus.

Die Planung des Kasernen-Areals kostet rund 700‘000 Franken. Diese Kosten sollen je zur Hälfte der Kanton Aargau und die Stadt Aarau tragen. Das Stadtparlament muss dem noch zustimmen.