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Aargau Solothurn Zukunft der Asylunterkunft Fridau in der Schwebe

Der Kanton Solothurn möche in der ehemaligen Klinik Fridau in Egerkingen ein Asylzentrum einrichten. Die Planung geriet allerdings ins Stocken. Die zuständige Kommission im Gemeinderat hat über das Baugesuch noch nicht entschieden. Es fehlen Informationen, heisst es.

Die zuständige Kommission im Egerkinger Gemeinderat will noch verschiedene Fragen klären. Zum Beispiel, ob das Gebäude rollstuhlgängig sei. Dazu soll der Behindertenverband ProCap Stellung nehmen. Zudem will die Baukommission bei der Gebäudeversicherung noch Fragen zum Brandschutz klären.

Holpriger Weg bis zur Asylunterkunft

Frontansicht der ehemaligen psychiatrischen Klinik Fridau
Legende: Die Klinik Fridau war früher eine psychiatrische Klinik ZVG

Der Kanton Solothurn will für drei Jahre ein Asylzentrum in der Fridau einrichten. Die Gemeinde Egerkingen wünscht sich in dem Haus eigentlich einen Gastrobetrieb oder ein Hotel. Auch die Solothurner Stiftung Integral wollte in das Gebäude einziehen. Die Stiftung hatte jedoch kein Geld für ihr geplantes Hirnzentrum. Deshalb wurden auch diese Pläne begraben.

Nun muss sich die Gemeinde gegen ihren Willen mit dem Baugesuch zur Asylunterkunft befassen. Man werde vermutlich erst Ende Mai entscheiden, heisst es bei der Gemeinde.

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