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Zukunftsraum Aarau Suhr geht auch in die zweite Etappe

  • Suhr will das Fusionsprojekt «Zukunftsraum Aarau» genauer prüfen. Die Gemeindeversammlung hat einem Kredit für die Fusionsanalyse zugestimmt.
  • Der Entscheid war mit 248 Ja- zu 223 Nein-Stimmen erneut sehr knapp.
  • Neben Suhr haben bereits Aarau und die beiden Entfelden grünes Licht für den weiteren Verbleib im Fusionsprojekt gegeben.
Ausblick über Suhr
Legende: Die Gemeinde Suhr bleibt im Fusionsprojekt «Zukunftsraum Aarau» dabei. Christoph Wasser / SRF

Mit rund 10'000 Einwohnern ist Suhr die grösste und wichtigste potenzielle Fusionspartnerin von Aarau. Das regionale Fusionsprojekt «Zukunftsraum Aarau» ist in Suhr jedoch umstritten. Im Dorf hat es etwa zwei gleich grosse Lager. Dies hat sich auch an der Gemeindeversammlung gezeigt. Mit 25 Stimmen Unterschied fiel der Entscheid sehr knapp aus.

Die Befürworter betonten, dass man noch nicht über eine Fusion abstimme. Es gehe bloss um eine genauere Prüfung. Die Gegner sagten, dass nun der richtige Zeitpunkt sei, um aus dem Projekt auszusteigen. Die Gemeindeversammlung gab schliesslich aber grünes Licht für einen Kredit von 150'000 Franken für eine Fusionsanalyse. Dies ist die zweite Phase dieses Fusionsprojekts.

Umstrittenes Thema

Das Fusionsprojekt hat in Suhr einen schweren Stand. Bereits beim letzten Kredit im Zusammenhang mit dem Fusionsprojekt gab es viele kritische Stimmen. Die Gemeindeversammlung hatte den Kredit in Höhe von 76'000 Franken für ein Leitbild im November 2016 abgelehnt, dagegen wurde das Referendum ergriffen. An der Urne sagte das Stimmvolk anschliessend knapp Ja.

Zukunftsraum Aarau

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Ursprünglich war die Rede von zehn Gemeinden, die mit Aarau fusionieren sollten. Aus einer Stadt mit gut 20'000 Einwohnern sollte eine mit 70'000 werden. Aber ein Teil der Gemeinden stieg aus. Übrig blieben mögliche Partner wie Suhr, Ober- und Unterentfelden und Densbüren.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Verena Eberhard (Verena Eberhard)
    Ich als ehemalige Suhrerin würde eine Fusion begrüssen. Dass ein Gemeindeammann, welcher gar nichts bewegt in Suhr, immer wieder gewählt wird verstehe ich nicht. Deshalb bin ich für eine Fusion.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Als "Heimwehaargauer" der in jungen Jahren auch 14 Jahre in Suhr wohnte, begreife ich solche Fusions-Zwängereien der Aarauer Vorortsgemeinden nicht! Je grösser eine "Gemeinde" ist oder wird, desto unpersönlicher werden Beziehungen zwischen den Behörden und Aemter! Niemand ist für etwas verantwortlich (wie in der EU wird alles zentralisiert, ohne auf die eigentlichen Sorgen der Bürger einzugehen!) Hoffentlich entscheiden sich die Suhrer nach einer genauen Prüfung des Fusions-Projektes richtig!
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