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Zukunftstag 2017 Zu Besuch im Regionalstudio: «Was wollten Sie früher werden?»

Im Regionalstudio Aarau haben drei Nachwuchstalente am nationalen Zukunftstag den Journalisten-Alltag kennengelernt. Strassenumfrage, Bilder suchen für Online-Artikel, Interviewtöne am Computer schneiden – Die Fünftklässler Djamila (11), Mira (11) und Darius (10) haben einen Einblick erhalten, was es heisst, regional für Radio und Online zu berichten.

Ich wollte Telefonistin werden, wurde aber Primarlehrerin.
Autor: Befragte Passantinin Aarau

Auf der Strasse in Aarau haben die Fünftklässler zum Beispiel Passanten gefragt, was sie werden wollten, als sie selber zehn oder elf Jahre alt waren. «Ingenieur, Telefonistin, Pfarrer, Verkäuferin», sagten einige Befragte. Die meisten meinten: «Das wusste ich damals noch nicht».

So geht es auch den Jung-Reportern. Sie wissen noch nicht, welchen Beruf sie später mal erlernen möchten. Die Umfrage hat ihnen allerdings gezeigt: Meistens wird man sowieso etwas anderes, als man sich ursprünglich gewünscht hat. So wurde zum Beispiel die Frau, die Telefonistin werden wollte, später Primarlehrerin.

Nationales Projekt für die Berufswahl

Am nationalen Zukunftstag können Mädchen und Jungen von der 5. bis 7. Klasse in Firmen, Organisationen, Hochschulen und ihre Väter, Mütter, Tanten, Onkel bei der Arbeit begleiten. Die Idee: «Durch den Seitenwechsel die Vielfalt an Berufen entdecken». Hinter dem Tag stehen Gleichstellungsfachstellen. Er wird vom Bund finanziell unterstützt.