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Aargauer Spitäler Schulthess-Klinik schliesst die Station in Bad Zurzach

Der Betrieb rentiert nicht, da die Klinik nicht mehr auf der Spitalliste steht. 30 Angestellte sind betroffen.

Die private Schulthess-Klinik mit Hauptsitz in Zürich ist spezialisiert auf Orthopädie, also auf Operationen an Gelenken, an der Wirbelsäule und an Händen und Füssen. In ihrer Aussenstation Bad-Zurzach mit 52 Betten betreut sie Patienten, die einen Eingriff hinter sich haben.

Aber damit ist Ende 2018 Schluss. Am Dienstag teilte die Schulthess-Klinik mit, dass sie den Betrieb in Bad Zurzach schliesst. Sie begründet den Schnitt damit, dass sie in Zürich dank einem grösseren Bau nun Platz habe für die Patienten. «Die postoperative Pflege kann in Zukunft direkt und vollumfänglich in der Schulthess Klinik in Zürich weitergeführt werden», heisst es in der Mitteilung.

Der Kanton zahlt nicht mehr

Es gibt aber noch einen weiteren Grund für die Schliessung. Seit 2014 steht die Aussenstation Bad Zurzach nicht mehr auf der Spitalliste des Kantons Aargau. Und wer nicht auf dieser Liste steht, bekommt kein Geld vom Kanton. Man beantragt, wieder auf die Liste zu kommen, schreibt die Klinik, aber das sei von der Gesundheitsdirektion des Aargaus «leider» abgelehnt worden.

Von der Schliessung des Betriebs in Bad Zurzach seien 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen. Man prüfe, so die Klinik, ob man sie an den Hauptstandort in Zürich übernehmen könne.

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