25 Millionen-Sanierung der Basler Perronhalle

Die SBB sanieren die denkmalgeschützte Perronhalle im Bahnhof Basel. Die Arbeiten beginnen 2018 und sollen rund drei Jahre dauern. Unter anderem wird der Korrosionsschutz erneuert, zudem vermuten die SBB Reste von Asbest im Hallendach. Der Personenverkehr erfahre keine grösseren Einschränkungen.

Eine Bahnhofshalle

Bildlegende: Die Basler Perronhalle erhält einen neuen Korrosionsschutz und teils neue Stahlträger. Keystone

1907 eröffneten die noch jungen Schweizerischen Bundesbahnen den Bahnhof Basel SBB. Die Architekten Emil Faesch und Emanuel La Roche entwarfen eine lange, fünfgliedrige Perronhalle aus Glas und Stahl, die sich ästhetisch nahtlos in eine Reihe europäischer Bahnhöfe dieser Zeit eingliedert.

Über hundert Jahre später erhält die Perronhalle, also der Teil des Basler Bahnhofs SBB, wo die Züge halten, nun eine Gesamtsanierung.

Für 25 Millionen Franken erneuern die SBB unter anderem den Korrosionsschutz und ersetzen defekte Tragelemente. Im Dach vermuten die SBB zudem Reste von Asbest, die entfernt werden müssen.

Unter Denkmalschutz

Ebenfalls in den 25 Millionen Franken eingerechnet sind die schon ersetzten, erdbebensicheren Fundamente der Halle. Da die Halle unter Denkmalschutz steht wird sie auch nach den Sanierungen gleich aussehen.

Die Sanierungsarbeiten beginnen 2018 und dauern drei bis vier Jahre. Sie finden unter laufendem Betrieb statt, der Personenverkehr erfahre also keine grösseren Einschränkungen. Nicht saniert wird der französische Bahnhof der SNCF. Nach der Sanierung soll die Perronhalle für die nächsten 60 Jahre gerüstet sein.

(Regionaljournal Basel, 6.32 Uhr)