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Stau in Basel Abends dauert die Autofahrt deutlich länger

In einer Stau-Untersuchung der Firma Tomtom schliesst Basel nicht schlecht ab. Allerdings sind die Unterschiede zwischen Abend und Morgen gross: morgens kommt man gut voran, abends nicht.

Autokolonne, von hinten.
Legende: Im Vergleich mit andern Schweizer Städten schneidet Basel gut ab; nur in Bern verbringen Autos weniger Zeit im Stau. Keystone

Das internationale Unternehmen Tomtom, welches man vor allem von Navigationsgeräten her kennt, hat eine Stau-Studie gemacht. Darin untersucht Tomtom, in welchen Städten man wie lange im Stau steht. Dabei sind auch sechs Schweizer Städte. Neben Basel sind dies Genf, Zürich, Lausanne, Lugano und Bern. Dabei fällt auf: In Basel-Stadt ist die Stau-Situation vergleichsweise gut, vor allem am Morgen. Nicht so abends, dann ist der sogenannte Stau-Level hoch. Der Stau-Level besagt, wie viel Zeit man zu einer einstündigen Fahrt dazu rechnen muss, um rechtzeitig anzukommen.

  • Basel Morgen: plus 20 Minuten
  • Basel Abend: plus 42 Minuten

Simon Kettner, beim Basler Baudepartement für die Strategie zuständig, weiss um diesen Umstand. Und er hat eine Erklärung dafür: der Freizeitverkehr sei schuld. Das grösste Verkehrsaufkommen verzeichne Basel zwischen 17 und 18 Uhr, also dann, wenn die einen von der Arbeit kommen nach Hause kommen und die andern noch aufbrechen um einzukaufen, jemanden zu treffen oder Sport zu treiben. «Abends vermischen sich Pendler- und Freizeitverkehr.»

Grundsätzlich steht Basel aber gut da im Schweizer Vergleich: Weniger lange im Stau stehen Autofahrerinnen und Autofahrer nur noch in Bern.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Achim Frill (Afri)
    Alpeninitiative nicht umgesetzt: ergo immer noch viel zuviele LKWs auf den Strassen. MEI nicht umgesetzt: ergo: rund 50`000 Autos die dazukommen. Jedes Jahr! Dazu noch unflexible Arbeitszeitmodelle aus dem vorletzten Jahrhundert. Das alles summiert sich zu Mega-Staus. Platz wäre. Aber die Politik macht ihre Hausaufgaben halt nicht.
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Staus, Staus, zunehmende Staus. Die Fantasielosigkeit der zuständigen, teuren Verantwortlichen im Staate Mini-Schweiz gegenüber der Verursachung (zehntausende von alleinfahrenden AutomobilistenInnen täglich während der Hauptverkehrszeiten), ist offensichtlich und beschämend! Das weiter zunehmende Verkehrschaos, muss endlich bei der Verursachung verändert werden! Vorschläge wären: "Mobility-Sharing", Bussystem = "Stop and Go" auf A-Bahnen und Co!
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