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Abfall Schlechte Bilanz für Trennsystem am Basler Rheinufer

Nur gerade ein Prozent des Abfalls wurde sortiert. Die speziellen Container werden darum nicht mehr aufgestellt.

Abfalltrenncontainer links und normaler Container rechts, dahinter der Rhein
Legende: Haben sich nicht bewährt: Die Trenn-Container am Basler Rheinufer (links) ZVG BVD

Acht Container standen diesen Sommer am Kleinbasler Rheinufer. Die drei Öffnungen waren gekennzeichnet mit «Alu», «Pet» oder «Glas». Gebraucht wurden die Container aber selten, sagt der Leiter der Basler Stadtreinigung, Dominik Egli: «Nur etwa ein Prozent des Abfalls wurde in diesen Containern sortiert».

Sauber getrennt, aber zu wenig

Dabei war das Ziel eigentlich, dass etwa 20 Prozent des Abfalls getrennt wird. «Es wäre übertrieben zu sagen, dass ich enttäuscht bin», sagt Egli, «aber ich bin desillusioniert». Einziger Trost: Diejenigen, die von den speziellen Container Gebrauch machten, sortierten gewissenhaft, fremder Abfall wurde nur wenig eingeworfen.

Auf das Littering hätten die neuen Container kaum Einfluss gehabt, sagt Egli, auch wenn er sich dies eigentlich als positiver Nebeneffekt gewünscht hätte. Die Container werden nun nächstes Jahr nicht mehr aufgestellt. Stattdessen wolle man den Abfall wie bisher einsammeln, und danach auf einem speziellen Fliessband trennen lassen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Duran (Tom Duran)
    So ein Quatsch. In Basel gibt es ausser am Rhein kaum Abfalleimer. Will man die Stadt sauber halten, braucht es an jedem Eck Abfallbehälter und auch öffentliche, kostenlose WC's. Die Stadt Basel tut immer so, als sei sie ein Touristenwunder. Das gilt aber nur für reiche schickimicki Touristen die im Dreikönige aufs Goldklo gehen. Der Rest darf sehen wo er seinen Abfall entsorgt und sein Pipi macht. Andere Städte, z.B. Amsterdam machen es besser. Da sind auch low Budget Touristen willkommen.
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  • Kommentar von Rob Müller (Energieexpert)
    Sehr geehrter Herr Egli Das war eine gut gemeinte Aktion. Damit diese Aktion erfolgreich wird braucht es zwei Dinge: Regelmässige Informations- und Sensibilisierungskampagnen, und Beharrlichkeit. Nun einfach Container hinstellen und hoffen, die Bürger u Bürgerinnen würden es dann schon merken greift zu wenig. Die Standorte müssen auch genau abgestimmt werden auf die Konsumationsorte der Konsumentinnen u Konsumenten.
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