Abgesetzter Chef der St.Jakobshalle verzichtet auf Rekurs

Michel Loris-Melikoff wehrt sich nicht gegen seine Absetzung. Er sei zum Schluss gekommen, dass sich ein Rekurs nicht lohnen würde.

Michel Loris-Melikoff wehrt sich nicht gegen seine Absetzung als Leiter der St. Jakobshalle.

Bildlegende: Michel Loris-Melikoff wehrt sich nicht gegen seine Absetzung als Leiter der St. Jakobshalle. Juri Weiss

Mitte Januar entschied der Basler Erziehungsdirektor Christoph Eymann, dass das Mandat mit Geschäftsführer Michel Loris-Melikoff nicht verlängert wird. Neuer Geschäftsführer der St. Jakobshalle ist ab dem 1. März der frühere Hallenleiter Thomas Kastl.

Loris-Melikoff wollte sich ursprünglich nicht mit seiner Entmachtung abfinden. Er hätte sein Mandat gerne weitergeführt. Trotzdem verzichtet er nun auf einen Rekurs gegen den Entscheid von Regierungsrat Eymann: «Es bringt nichts, viel Geld für einen Rekurs auszugeben, ohne zu wissen, ob mich das Ergebnis zufrieden stellt», erklärte Loris-Melikoff gegenüber dem «Regionaljournal». Er sei jedoch immer noch «enttäuscht» über seine Absetzung. Er habe als Geschäftsführer der St. Jakobshalle erfolgreich gearbeitet.