Ängste, Sorgen aber auch Freude über Roche-Türme im Kleinbasel

Die Ankündigung der Ausbaupläne des Pharmariesen Roche in Basel sorgte für Staunen und löste viele positive Reaktionen aus. Im Quartier sorgt vor allem der zweite Roche-Turm für Gesprächsstoff, weckt Ängste aber auch Freude über die Entwicklung im Quartier.

Visualisierung mit zweitem Turm

Bildlegende: Die jüngsten Pläne von Roche prägen das Stadtbild noch markanter. zVg

Anfänglich hätten die Ausbaupläne der Roche im Quartier eine Schockstarre ausgelöst. So sieht es Hans-Peter Ebneter vom Quartierverein oberes Kleinbasel. Doch mittlerweile sei dieser Schock gewichen, jetzt kämen Ängste auf.

Viele Anwohnerinnen und Anwohner fürchteten sich vor noch mehr Verkehr im Quartier, den die vielen neuen Roche-Angestellten verursachen werden, wenn sie dann in den neuen Türmen arbeiten. Aber auch der Schattenwurf mache vielen Sorgen.

Neues Leben im Quartier

Doch Hans-Peter Ebneter kann den Ausbauplänen auch positives abgewinnen. So könnten einzelne Läden mit Spezialitäten unter den vielen neuen Roche-Angestellten neue Kunden generieren. Quartierläden könnten wieder aufleben.

Wie das Befinden unter der Bevölkerung tatsächlich aussieht, will der Quartierverein Mitte November mittels Umfrage ermitteln. Eine spontane Umfrage zeigt jetzt schon, dass die Meinungen weit auseinander gehen.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)