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Basel Baselland Am Basler Weihnachtsmarkt will man essen

Der 37. Basler Weihnachtsmarkt ist am 23. Dezember zu Ende gegangen. Den Besucherinnen und Besucher hat es gefallen. Die Standbetreiber ziehen ein durchzogenes Fazit.

Weihnachtsmarkt beim Münster bei Nacht
Legende: Die meisten Besucherinnen und Besucher loben die weihnachtliche Atmosphäre am Basler Weihnachtsmarkt. Keystone

Der Weihnachtsmarkt ging am Dienstag vor Heilig Abend zu Ende. Die diesjährige Ausgabe des Basler Weihnachtsmarkts zeichnet ein durchzogenes Bild. Auf der einen Seite gibt es diejenigen Standbetreiber, die sehr zufrieden sind mit dem Geschäft. Es sei ein sehr gutes Jahr gewesen, loben vor allem die Standbetreiber, die Esswaren verkaufen.

Das Essen wird immer wichtiger

Weniger zufrieden, sind die Verkäuferinnen und Verkäufer, die keine Esswaren verkaufen: «Wir hatten schon bessere Jahre», sagt ein Standbetreiber, der Schmuck verkauft.

Standbetreiberinnen und -betreiber, die schon seit fast vier Jahrzehnten ihre Ware am Basler Weihnachtsmarkt verkaufen, bemerken ausserdem, dass sich der Markt über die Jahre immer mehr zum Ess-Markt entwickelt habe: «Das Essen wird immer wichtiger und der Einkauf geht manchmal vergessen.»

Richtig darüber beklagen, mögen sich die meisten Standbetreiber aber nicht. Sie kommen gerne nach Basel und stellen aus. Man fühlt sich wohl und aufgehoben: «Das Publikum ist toll und untereinander haben wir es auch gut.» Auch wenn viele von den Verkäuferinnen und Verkäufer froh sind, dass der Basler Weihnachtsmarkt nach knapp einem Monat jetzt fertig ist, die meisten freuen sich schon aufs nächste Jahr.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Dieter Stumpf, Basel
    Warum ist am Weihnachtsmarkt das Essen so beliebt? Weil es wie sonst übers Jahr nicht nur Falafel und Kebab, sondern endlich wieder mal Raclette, Wienerli, Pizza oder Käsküechli gibt! Wo sonst finde ich das noch? Heute ein Wunschtraum - ausser am Weihnachtsmarkt oder an der Herbstmesse! Die Ausstellerbilanz spricht da eine deutliche Sprache. Der Kommentar von M. Maruhn trifft da völlig am Markt vorbei. Anscheinend hat sie/er den Text nicht gelesen oder den Weihnachtsmarkt einäugig durchforstet.
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  • Kommentar von M. Maruhn, Düren
    Sehr bedauerlich, das keine Falafel, Schawarma oder Kebabstände vor Ort waren. Viele Multikulturelle Besucher dinieren keine Würst`le, Haxen sowie gegrilltes. Auch wunderten sich unsere NeuBürger über den üppigen Ausschank von Alkohol ( mit Stadium des Deliriums), zudem an die Geburt Cristi erinnert werden soll. Ein Mindestmaß an Verständnis sowie Humanität kann in Zukunft konstruktiv wirken.
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    1. Antwort von Christa Wüstner, Reinach
      Das Sie Frau Maruhn, vom Besuch des Weihnachtsmarktes so enttäuscht sind, ist bedauerlich. War es wirklich der Basler Weihnachtsmarkt?
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