Archäologische Funde im Post-Päckli

Der Baselbieter Kantonsarchäologe erhält gelegentlich wertvolle Post: Zum Beispiel ein Päckli mit römischen und keltischen Münzen und einem alten Fingerring.

Hand mit antiker Tonscherbe.

Bildlegende: Private Funde werden dem Kantonsarchäologen auch mal anonym zugestellt. Keystone

Es sei ein unscheinbares Päckchen gewesen, das ihm per Post zugestellt worden sei, erzählt der Kantons-Archäologe Reto Marti. Mit einer schönen Ueberraschung: «Es waren römische und keltische Münzen dabei - und ein Fingerring». 


Ein besonderes Paket aus Pratteln (21.6.13)

1:49 min, aus Regionaljournal Basel Baselland vom 21.06.2013

 Allerdings wurde ihm der wertvolle Fund anonym zugestellt -zumindest fast: der Absender habe immerhin einen Beschrieb mitgeliefert und die Münzen sogar geputzt. Aber das reiche für seine Arbeit nicht aus, sagt Reto Marti.

Der Kantons-Archäologe bittet darum jetzt diesen geheimnisvollen Absender (der das Päckchen in Pratteln aufgegeben hat) sich bei ihm zu melden: «Die Münzen sind nicht beschädigt, der Absender hätte also gar nichts zu befürchten, wenn er sich doch noch bei mir meldet» sagt Reto Marti. Es brauche dazu nur ein bisschen Mut, mehr nicht.

Eigentlich ist es nicht erlaubt, historische Fundstücke zu Hause zu behalten - aber es gäbe da auch durchaus Ausnahmen, sagt Reto Marti.