Auch im grenznahen St. Louis stehen die Flaggen auf halbmast

Im französischen Grenzort St.Louis ist die landesweite Trauer um die in Paris erschossenen Mitarbeiter der Satire-Zeitschrift «Charlie Hebdo» nur dezent zu spüren. Schaut man genauer hin, entdeckt man aber durchaus nachdenkliche Töne und Bilder.

Frankreich steht am Tag nach dem Attentat auf Mitarbeiter der französischen Satire-Zeitschrift «Charlie Hebdo» still. Präsident Francois Hollande hat den 8. Januar zum Trauertag erklärt. Auch im französischen Grenzgebiet, konkret in St.Louis bei Basel, ist die Trauer zu spüren, wenn auch dezent.

So entdeckt der Reporter des «Regionaljournal Basel» bei einem Augenschein in St.Louis, dass die mittägliche Trauerminute auch hier breit eingehalten wurde. An anderen Orten allerdings ging das normale Leben und der Alltag weiter. Ein Wirt in einer Pizzeria zeigte dagegen Mitgefühl und stellte seinen Fernseher am Mittag auf leise - Szenen eines nicht nur in Frankreich sehr speziellen Tages.

Nach der Schweigeminute bezeichnete der Bürgermeister von St. Louis, Jean-Marie Zoellé, die Zeremonie als «sehr emotional. Schlicht, aber sehr emotional. Wir haben unsere Solidarität mit Paris und allen Franzosen gezeigt.»

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)