Auf ins Olympiajahr 2016

Für Athletinnen und Athleten sind Olympische Spiele das grösste Ereignis einer Karriere. Dieses Jahr finden sie in Rio de Janeiro statt. Stabhochspringer Marquis Richards und Ruderer Simon Niepmann sprechen über die Faszination von Olympia, aber auch über andere Gefühle, die damit verbunden sind.

Sportler

Bildlegende: Das Boot von Simon Niepmann ist für die Olympischen Spiele 2016 bereits qualifiziert. Keystone/SRF

Über Weihnachten machen sich viele Menschen Sorgen über eine Gewichtszunahme. Ein Problem, das die beiden Spitzensportler Simon Niepmann (Rudern) und Marquis Richards (Stabhochsprung) nicht beschäftigt. Auch über die Festtage sind Trainingseinheiten angesagt. Kein Wunder, ihre Ziele sind im Sportjahr 2016 hoch: Sie wollen an die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro.

Männer

Bildlegende: Simon Niepmann (mit Auszeichnung) Keystone

Simon Niepmann ist diesem Ziel nahe. Als amtierender Europa- und Weltmeister im Leichtgewichtsvierer ist das Schweizer Boot bereits qualifiziert. In der kommenden Saison geht es lediglich noch darum, welche Schweizer Ruderer den Sprung ins Boot schaffen. Für Simon Niepmann ist klar: «Wir wollen Gold holen.» Und er ergänzt: «Um das Ziel zu erreichen, müssen wir aber an unseren Schwächen arbeiten.»

Noch 15 Zentimeter von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro entfernt, ist der Arlesheimer Stabhochspringer Marquis Richards. Es braucht eine deutliche Leistungssteigerung, damit er sich für den Saisonhöhepunkt qualifizieren kann. Das Besonderean Olympia sei, dass es sie nur alle vier Jahre gibt: «Als Sportler muss man genau an Tag X seine beste Leistung abrufen können.»

Die Leichtathletik wurde im vergangenen Sportjahr 2015 von einem Dopingskandal überschattet. Der russischen Leichtahletik wird flächendeckendes Doping vorgeworfen. Dass alle Athletinnen und Athleten bis auf weiteres von Grossanlässen suspendiert sind, findet Marquis Richards nicht richtig: «Nicht alle sind schuldig», ist er überzeugt.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)