Nachbarschaftshilfe Autostopp einfach gemacht: Gemeinde Blauen hat ein Mitfahr-Bänkli

Ohne eigenes Auto ist man auf dem Land weniger mobil. Die Laufentaler Gemeinde Blauen schafft Abhilfe. Am Dorfrand steht ein Mitfahr-Bänkli. Wer den Bus verpasst hat, wartet dort bequem auf ein Auto.


Eine Holzbank mit der Inschrift: Mitfahr-Bänkli

Bildlegende: Auch eine Art Haltestelle: Wer hier sitzt, wird mitgenommen. SRF Martina Polek

In Blauen ist man pragmatisch - und weiss sich selber zu helfen. Da Busse vor allem zu Randzeiten nur selten fahren, hat die Gemeindeverwaltung vor Kurzem beim Dorfausgang das so genannte Mitfahr-Bänkli aufgestellt. Wer hinunter ins Tal nach Zwingen oder Laufen will, kann sich auf die Bank setzen und in Ruhe auf ein vorbeifahrendes Auto warten.

Alle werden mitgenommen

Das Angebot ist für alle gedacht, wie Gemeindepräsident Dieter Wissler betont: «Egal ob Dorfbewohner oder Wanderer, wer eine Mitfahrgelegenheit braucht, muss sich einfach auf das Mitfahr-Bänkli setzen und den Daumen hochhalten». Diese unkomplizierte Transportmöglichkeit ist eine Ergänzung zur Fahrmit-App, die die Gemeinde Blauen vor rund drei Jahren lanciert hat. In der App können sich Bewohnerinnen und Bewohner melden, wenn sie eine Autofahrt anbieten können oder eine benötigen.

Das Mitfahr-Bänkli kommt gut an. Autofahrer und -fahrerinnen halten regelmässig an. Passagiere müssen nicht lange warten.