Baschi Dürr hakt seine Ziele ab

Nach 1000 Tagen im Amt zieht der Basler Sicherheitsdirektor Baschi Dürr erneut eine Bilanz.

Baschi mit verschrenkten Armen

Bildlegende: Kritiker werfen Baschi Dürr vor, keine klare Linie zu verfolgen. Keystone

Ist ein Regierungsrat oder Regierungsrätin neu im Amt, zieht er oder sie gewöhnlich nach 100 Tagen eine erste Bilanz. Ungewöhnlich ist, wenn ein Regierungsrat nach 1000 Tagen im Amt eine Bilanz zieht und dabei der Öffentlichkeit seine guten Leistungen verkauft. Genau das hat der Basler Sicherheitsdirektor Baschi Dürr am Freitag gemacht.

«  Wir haben keinen Grund uns zu verstecken »

Baschi Dürr
Sicherheitsdirektor

Baschi Dürr und sein Departement standen in den vergangenen Jahren immer wieder in der Kritik. Beispielsweise bei der so genannten Papp-Teller-Aktion auf dem Basler Messeplatz warf man der Polizei vor, zu hart eingegriffen zu haben. In anderen Fällen hiess es, Baschi Dürr sei zu wenig streng.

Den Vorwurf, er habe keine klare Linie will sich Dürr aber nicht gefallen lassen: «Die Tatsache, dass einmal die eine und dann die andere Seite kritisiert, zeigt eben, dass wir einen guten Mittelweg haben», so Dürr. Dass er kritisiert werde, gehöre zu seinem Amt dazu.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)