«Basel ist für die Novartis wichtig, aber...»

André Wyss ist seit dem 1. Juli 2014 neuer Länderchef der Novartis Schweiz und somit Nachfolger von Pascal Brenneisen. Im Unterschied zu seinem Vorgänger, ist Wyss neben seiner Funktion als Länderchef auch operativ tätig. Er führt zusätzlich einen Dienstleistungsbereich.

Porträt André Wyss

Bildlegende: André Wyss, Länderchef Novartis Schweiz und Leiter des Bereichs Business Services zvg

Der 47-jährige André Wyss ist seit knapp zwei Monaten neuer Länderchef der Novartis Schweiz. Neben dieser Tätigkeit führt er auch den Dienstleistungsbereich «Business Services». Wyss ist Nachfolger von Pascal Brenneisen, der innerhalb der Novartis eine andere Aufgabe übernehmen wird.

Strukturen sind anders geworden

Pascal Brenneisen hat sich in seiner Funktion als Länderchef immer wieder zu politischen Themen geäussert. Beispielsweise bei der Abstimmung über die Fusion, macht er keinen Hehl daraus, dass er für eine Fusion ist. Anders sieht das sein Nachfolger, André Wyss: «Ich äussere mich nur zu politischen Fragen, wenn das Resultat der politischen Diskussion entscheidend ist für die Novartis.»

Im Falle der Fusionsabstimmung möchte Wyss keine Stellung nehmen. Trotzdem betont er, dass die Region Basel von ihm als Länderchef viel erwarten dürfe. Gleichzeitig mit seinem Amtsantritt sei eine zusätzliche 100 Prozent-Stelle geschaffen worden, diejenige des «Delegierten Schweiz». Diese zusätzliche Person würde sich ebenfalls für politische Anliegen einsetzen, sagt Wyss.

Wyss ist darum überzeugt, «dass der Standort Basel in Zukunft noch besser vertreten sein wird als in der Vergangenheit.» André Wyss betont aber auch, dass er sich nicht nur für Basel, sondern auch für den Standort Schweiz stark einsetzen wird: «Basel ist wichtig für die Novartis, aber ich werde auch die ganze Schweiz vertreten», sagt André Wyss.