Basel soll auch in der Nacht lebendiger sein

Das Basler Nachtleben steckt in der Krise: Gleich Mehrere Musik-Clubs müssen schliessen - der Begriff «Clubsterben» macht die Runde. Dagegen wehren sich verschiedene Kulturorganisationen und alle Basler Jungparteien. Sie setzen sich für ein lebendiges Basel ein.

Menschen an einem Konzert.

Bildlegende: Die Petition soll dem Basler Nachtleben mehr Gewicht geben. (Symbolbild) Colourbox

Diese Forderung kommt in Form von einer Petition und trägt den Titel «Für ein lebendiges Basel». Darin will man sich Gehör für eine lebendige Ausgangsszene verschaffen, sagt Claudio Miozzari. Er ist Geschäftsführer von «Kulturstadt jetzt» und sagt, dass Leute, die gerne ausgehen, in Basel unter die Räder kommen: «Es brodelt in der jungen Szene. Es braucht wirklich einen Druck, damit unsere Anliegen wahrgenommen werden.»

Miozzari sagt, dass es Betreibern von Clubs, Konzerten Bars und dergleichen in Basel schwer gemacht werde. Mit der Petition fordert er deshalb mehr Unterstützung: «Es muss möglich sein, etwas zu organisieren ohne gleich einen Business-Plan vorzulegen. Jegliche Initiative wird eingeschränkt.» Letztendlich geht es weniger um konkrete Forderungen, sondern mehr darum, dass Basel-Stadt dem Nachtleben mehr Gewicht geben soll.

Die Petition wird von verschiedenen Kulturorganisationen und sämtlichen Basler Jungparteien unterstützt. Ziel sei es, mindestens 10'000 Unterschriften zu sammeln, sagt Miozzari. Diese wollen die Petitionäre im Herbst übergeben.

(Regionaljournal Basel, 06:32 Uhr)