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Basel Baselland Basel sucht noch mehr soziale Arbeitgeber

Basel-Stadt möchte soziale Arbeitgeber stärker motivieren, Menschen einzustellen, die es auf dem Arbeitsmarkt schwer haben.

Ballone mit der Aufschrift schappo-Preis
Legende: Der Schappo-Preis ist einer von mehreren Sozialpreisen in Basel Juri Weiss

Den Basler Sozialpreis gibt es seit einigen Jahren - bisher wurde er jedes zweite Jahr verliehen. Und zwar an Arbeitgeber, die auch Menschen einstellen, welche es schwerer haben als andere, eine Stelle zu finden.

Zum Beispiel wegen einer Behinderung oder weil sie lange weg waren vom Arbeitsmarkt. Ausgezeichnet wurden u.a. schon eine Versicherung und ein Architektur-Büro.

Gibt der Basler Arbeitsmarkt genügend her?

Nun sollen weitere Basler Patrons noch stärker motiviert werden, sozial zu handeln: der Basler Sozialpreis wird nun nämlich jährlich statt nur jedes zweite Jahr vergeben. Der Kanton sei zuversichtlich, dass es genügend potentielle Preisträgerinnen und -träger gebe, sagt Hansjürg Dolder, Leiter des Amtes für Wirtschaft und Arbeit, gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF1. Dolder ist verantwortlich für die Ausrichtung des Sozialpreises.

Allerdings: würde sich in den nächsten Jahren zeigen, dass es für eine jährliche Vergabe in Basel eben doch zu wenig Betriebe gebe, dann wäre das «ein schlechter Befund», meint Hansjürg Dolder. Und das Konzept wäre dann zu überdenken.

2 Kommentare

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  • Kommentar von C. Brunner, Basel
    Da könnte der Kanton Basel-Stadt ja auch mal als Vorbild herhalten. Ich suche schon seit Jahre, damit ich einen Berufsabschluss nach Art. 41 nachholen kann, welcher mir durch meine Eltern und später durch die Familie meines Ehemannes und durch meinen Mann vergönnt war. Aber sogar als Praktikantin werde ich abgelehnt. Zudem kommt es je länger je häufiger vor, dass sogar auf ausgeschriebene Stellen beim Kanton keine Antwort/Absage mehr zurück zu mir findet.
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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Was im ersten Moment gut klingt, entpuppt sich beim zweiten hinsehen oft als Schuss hinten raus. So werden IV Bezüger "angestellt" und "integriert", erhalten aber nur einen Bruchteil des Lohnes der eigentlich der Arbeit entspräche und haben das Risiko, die IV Rente zu verlieren um dann nach ein/zwei Jahren auch den Job zu verlieren und schlussendlich dann beim Sozialamt um Almosen anzubetteln. Dieses Spiel mit den Schwachen und Rentnern stinkt ganz gewaltig. Vorne hui, hinten pfui!
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