Basel wächst: Auch Schweizer ziehen wieder mehr in die Stadt

Die Wohnbevölkerung in Basel-Stadt nimmt weiter zu. Aktuelle Zahlen zeigen, dass der Kanton unter dem Strich um rund 11'000 Personen gewachsen ist. Zugezogene kommen vor allem aus Deutschland, viele auch aus englischsprachigen Ländern. Aber auch die Schweizer Bevölkerung wächst wieder leicht.

Mittlere Brücke nacht

Bildlegende: Basel by night - vor allem bei Deutschen und jungen Schweizern offenbar beliebt Colourbox

Nach wie vor kommen immer noch am meisten Menschen aus Deutschland in den Kanton Basel-Stadt. Letztes Jahr zogen 2140 Personen aus Deutschland in den Stadtkanton. Auf Rang zwei folgen die Zuzüge aus den USA (589) vor Spanien (585), dem Vereinigten Königreich (546) und Indien (518).

Dies zeigen die jüngsten Zahlen, die das Statistische Amt Basel-Stadt am Dienstag vorstellte. Interessant ist, dass auch wieder etwas mehr Schweizerinnen und Schweizer in die Stadt zogen. Bis 2010 war das umgekehrt.

Vor allem junge Schweizerinnen und Schweizer kommen wieder nach Basel. Thomas Kessler, Leiter der Basler Stadtentwicklung, führt das auf die Universität und die Fachhochschule zurück: «Die Uni hat nicht nur die Studienplätze, sondern auch das Angebot ausgebaut. Das zieht junge Menschen aus der ganzen Schweiz an.»

Wegzüger ins Baselbiet

Ob dieser Trend nachhaltig ist, wird sich erst in einigen Jahren zeigen. Bislang ist der Zuwachs der Schweizer Bevölkerung in Basel noch auf sehr tiefem Niveau.

Beliebtester Kanton für die Wegzüger ist nach wie vor das Baselbiet. Zwischen 2004 und 2013 zogen insgesamt 10'248 Personen mehr in den Nachbarkanton weg als von dort nach Basel-Stadt zu. Der zweitbeliebteste Kanton zum Auswandern ist Zürich.

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