Baselbieter Bürgerliche postulieren Richtungswahlen

Mit drei Bisherigen und der FDP-Landrätin Monica Gschwind wollen CVP, FDP und SVP gemeinsam vier der fünf Baselbieter Regierungssitze erobern. An der Medienkonferenz in Liestal begründeten die drei Parteien ihren Anspruch auf einen vierten Sitz, es brauche mehr Konsens bei Sparmassnahmen.

Die vier bürgerlichen Regierungskandidierenden posieren vor Liestaler Altstadt.

Bildlegende: Bürgerliches Viererticket: Anton Lauber (CVP), Sabine Pegoraro (FDP), Thomas Weber (SVP) und Monica Gschwind (FDP). Keystone

Am 8. Februar gehe es um eine Richtungswahl, betonte die bürgerliche Wahlallianz am Montag, 5. Januar vor den Medien. Im Baselbieter Kantonshauptort Liestal traten alle vier Kandidierenden sowie die Parteispitzen von CVP, FDP und SVP auf und starteten den eigentlichen Wahlkampf, der in der Regierung einen weiteren bürgerlichen Sitz bringen soll.

Die Bisherigen, Anton Lauber (CVP), Sabine Pegoraro (FDP) und Thomas Weber (SVP) strichen ihre bisherigen Leistungen heraus und erklärten, um den Kanton vorwärts zu bringen, brauche es einen vierten Sitz - besonders auch, um in der Bildungsdirektion Sparbereitschaft herzustellen.

Monica Gschwind, die für die bürgerliche Allianz den vierten Sitz in der Regierung erobern möchte, positionierte sich, indem sie genau in dieser Direktion «den grössten Handlungsbedarf» ortete. Auch dort müsse man den Sparhebel ansetzen.

(racc; Regionaljournal Basel 12:03)