Baselbieter Kantonsangestellte müssen auf neue Bilder verzichten

Als Sparmassnahme sollen ab sofort keine neuen Bilder aus dem Kunstkredit mehr in Büros aufgehängt werden. Der scheidende Erziehungsdirektor Urs Wüthrich erklärt, dass der Aufwand für das Aufhängen der Bilder zu gross sei.

viele leere Bilderrahmen

Bildlegende: Sparen bei der Kunst: Bilderrahmen sind zu teuer für Baselbieter Kantonsangestellte. Keystone

Weil der Kanton Baselland knapp bei Kasse ist, müssen Kürzungen schon im laufenden Jahr umgesetzt werden. Eine Massnahme betrifft die Büros der Kantonsangestellten. Dort sollen ab sofort keine neuen Bilder aus dem Baselbieter Kunstkredit aufgehängt werden. Der Aufwand für das Aufhängen der Bilder sei zu gross, erklärt der scheidende Erziehungsdirektor Urs Wüthrich: «Wir können uns die Besichtigungen und die Rahmung der Bilder nicht mehr leisten. Nächstes Jahr müssen wir dann schauen, ob wir wieder Mittel dafür haben.»

Urs Wüthrich sagt zwar, er finde Kunst genauso unverzichtbar wie Infrastruktur. Wenn das Geld ausgeht, würde aber häufig zuerst im Kulturbereich gespart. «Zum Glück hängen 70 Prozent der Bilder aus unseren Sammlungen bereits in Büros und Sitzungszimmern. Diese bleiben selbstverständlich dort.»

(Regionaljournal Basel, 06.32 Uhr)