Baselbieter Kulturschätze im Internet

Neu gibt es im Baselbiet eine zentrale Datenbank, die Informationen über rund 70'000 Kulturschätze aus dem Baselbiet liefern. Per Mausklick kann man Silberteller aus der Zeit der Römer anschauen oder weibliche Unterwäsche, wie sie anfangs des 20. Jahrhunderts getragen wurde.

goldiges Halsband eines römischen Mädchens

Bildlegende: Römisches Halsband, das im 3. Jh. n. Chr. entstanden ist. www.kgportal.ch

Per Mausklick kann man sich auf dem «Kulturgüterportal» durch die Kulturgüter des Kanton Basel-Landschaft klicken. Um die 70'000 Objekte sind hier zentral in einer Datenbank gespeichert.

Die Idee dahinter sei, die Gegenstände, die sonst in den Kellern der Museen gelagert sind, der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, sagt Jörg Hampe vom Verein, der die Onlineplattform initiiert hat.

Rund zwanzig Baselbieter Museen sind beim Projekt dabei und stellen ihre Kulturgüter online zur Verfügung. Knapp die Hälfte der 70'000 Objekte sind auf der Internetplattform bebildert. Das Projekt ist noch am Wachsen. Ziel sei es, alle Museen im Kanton zum Mitmachen zu bewegen, sagt Jörg Hampe.

Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 430'000 Franken für die nächsten drei Jahre.

(Regionaljournal Basel, 6.32 Uhr)