Sicherheit im Verkehr Baselbieter Polizei setzt bei Verkehrsschulung auf Freiwillige

Der Schulweg ist für Kinder oft eine grosse Herausforderung: alleine müssen sie gefährliche Strassen überqueren. Die Polizei bringt den Kindern bei, sich sicher im Verkehr zu bewegen. Bei dieser Aufgabe setzt die Baselbieter Polizei neu auch auf die Unterstützung von Freiwilligen.

Ein Polizist und Kinder stehen auf der Strasse

Bildlegende: Von der Polizei lernen die Kinder, sich korrekt und sicher im Verkehr zu verhalten. zvg

In der Verkehrsschulung gehen die Schulkinder auch mit ihren Velos auf die Strasse und üben sich im Verkehr korrekt und sicher zu verhalten. Dabei überwachen jeweils zwei Polizisten die Gruppe. Im Baselbiet soll diese Aufgabe neu aber nur noch von einem Polizisten bewältigt werden, mit der Unterstützung von einem Freiwilligen. Das können zum Beispiel rüstige Senioren sein, die sich engagieren wollen.

Einbrecher jagen statt Kinder im Verkehr schulen

Die freiwillige Person soll den Kindern hinterherfahren und die Gruppe überwachen. Dabei sei aber klar, dass die Polizistin oder der Polizist die Hauptverantwortung trage, sagt Roland Walter, Sprecher der Baselbieter Polizei: «Falls es zu einem Unfall kommen sollte, liegt die Verantwortung beim zuständigen Verkehrsinstruktor von der Polizei.» Die Freiwilligen würden ausserdem auch eine kleine Schulung erhalten, um dieser Aufgabe gewachsen zu sein.

Mit dieser Massnahme reduziert die Polizei ihr Engagement bei der Verkehrsschulung, wodurch Mittel frei würden. «Den Polizisten, den wir quasi einsparen, können wir für andere Polizeiaufgaben einsetzen», sagt Walter. Das seien bei der Bekämpfung von Verbrechen oder bei der Einbruchsprävention willkommene Ressourcen.