Baselbieter Regierung kämpft für eine teurere Autobahnvignette

Das Baselbiet würde von einem Ja in der eidgenössischen Abstimmung profitieren. Aus diesem Grund will die Regierung sogar Abstimmungskampf machen.

Die Autobahnvignette soll teurer werden.

Bildlegende: Die Autobahnvignette soll teurer werden. Keystone

Der Bundesrat möchte den Preis der Autobahnvignette von 40 auf 100 Franken erhöhen. Mit diesem Geld sollen 400 Kilometer kantonaler Strassen finanziert werden. Gegen diese Pläne wurde das Referendum ergriffen - die Schweizer Bevölkerung stimmt am 24. November ab.

Die Baselbieter Regierung will dabei im Vorfeld der Abstimmung die Werbetrommel für die teurere Autobahnvignette rühren. «Es gibt ein regionales Komitee - und in diesem Rahmen werden wir an Podien präsent sein, wir werden informieren, wir machen Flyer», sagt die Baselbieter Baudirektorin Sabine Pegoraro.

Der Grund dafür: Der Bund würde - laut Pegoraro - im Baselbiet 1,4 Milliarden Franken in Strassenprojekte investieren. Zum Beispiel in die Umfahrung Laufen/Zwingen und in den zweiten Teil der Umfahrung Liestal. «Wir als Kanton könnten diese Projekte finanziell nicht stemmen», sagt Pegoraro gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF.