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Basel Baselland Baselbieter Regierung will Beitrag ans U-Abo streichen

Die Baselbieter Regierung plant gemäss Recherchen des Regionaljournals, die Subventionen ans Umweltschutz-Abonnement zu streichen. Damit würde das Monatsabonnement auf einen Schlag um 25 Franken teurer, das Jahresabonnement um 250 Franken.

BLT-Tram
Legende: Für Baselbieter könnte das U-Abo schon bald teurer werden. Keystone

Wer in der Nordwestschweiz mit dem öffentlichen Verkehr unterwegs ist, hat häufig ein Umweltschutzabonnement. Damit kann man im Gebiet des Tarifverbunds Nordwestschweiz unbeschränkt Bus, Bahn und Tram fahren. An jedes Monats-Abonnement bezahlen die beteiligten Kantone 25 Franken.

Diese Verbilligung will die Baselbieter Regierung gemäss Recherchen des Regionaljournals im Rahmen des Sparpakets jetzt streichen. Konkret geht es um rund 15 Millionen Franken. Fällt diese Subvention weg, müssten alle, die mit dem ÖV fahren, auf einen Schlag über dreissig Prozent mehr zahlen, genau so viel wie alle Auswärtigen, die von keinen Subventionen profitieren:

  • Das Monatsabonnement für Erwachsene würde dann statt 76 neu 101 Franken kosten
  • Das Jahresabonnement würde statt 760 neu 1010 Franken kosten

Bei der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion wollte sich niemand zu den Sparplänen äussern. Die einzige Politikerin, die auf Band etwas sagen wollte, ist die Präsidentin der Grünen, Florence Brenzikofer. Brenzikofer ist nicht einverstanden mit den Sparplänen: «Der Kanton Baselland muss zwar sparen, aber man muss die Situation gesamthaft betrachten. Gerade in den letzten Jahren haben wir unserer Strassen vergoldet.» Ob die Baselbieter Regierung tatsächlich beim öffentlichen Verkehr den Sparhebel ansetzen wolle, wisse sie aber noch nicht. Offiziell wird die Baselbieter Regierung nächsten Mittwoch bekannt geben, welche Sparmassnahmen sie umsetzen will.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Jean Voirol, Riehen
    Ich lese diesen Artikel und denke einmal mehr: Ich wohne gerne in Basel-Stadt! Leider ist mein Heimatkanton seit Jahren ein politisches Desaster.
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  • Kommentar von Daniel Bürgi, Biel-Benken
    Das passt ja wunderbar zur Aufforderung während der Schänzlitunnel Sanierung den ÖV zu benutzen. Aber auch Frau Pegoraro ist ja abwählbar!
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  • Kommentar von A. Brunner, Arlesheim
    Das Schöne an unserer Regierung ist doch, Wasser predigen und Wein trinken. Spesen, Lohnerhöhungen, Pensionskassensanierung, goldene Staatspaläste, Budget Überschreitungen, Altersheimtarive und sicher noch vieles, was einem verborgen ist. Ich bin froh, weiss ich es nicht. Dazu soviel Chaos. Der Mittelstand wird gemolken und alle die ihr Leben lang gespart haben. Wartet, und es wird alles noch dicker!
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