Baselbieter SP kommt wohl mit Zweierticket

Seit letzter Woche ist klar, dass die Baselbieter Bürgerlichen vier Kandidierende ins Rennen schicken. Sie demonstrieren damit Einigkeit. Die Linke lässt sich davon jedoch wenig beeindrucken.

Porträt Daniel Münger und Regula Nebiker

Bildlegende: Die SP Baselland tritt voraussichtlich mit Daniel Münger und Regula Nebiker an. zvg

«Baselland steckt in einem Finanzloch, die Verantwortung dafür tragen die bürgerlichen Regierungsräte», so Florence Brenzikofer, Präsidentin der Baselbieter Grünen. Sie ist der Meinung, dass der Machtanspruch der Baselbieter Bürgerlichen von den Stimmberechtigten nicht goutiert wird.

Die Baselbieter SP will die bürgerlichen Regierungsräte mit gleich zwei Kandidaten herausfordern. Zwar entscheidet die Delegiertenversammlung erst am Donnerstagabend, jedoch gelten Regula Nebiker und Daniel Münger als gesetzt.

«Ich hoffe, dass es ein Zweierticket gibt», sagt beispielsweise SP-Fraktionspräsidentin Kathrin Schweizer.

Keine Zusammenarbeit unter den Linken

Dass die SP enger mit den Grünen zusammenarbeitet, um der bürgerlichen Front die Stirn bieten zu können, das ist für Kathrin Schweizer keine Option. «Bei Regierungsratswahlen geht es um die Köpfe und nicht um das Parteiprogramm. Wir wollen unsere beiden SP-Kandidaten herausheben.»