Baselbieter SP will schärfere Töne anschlagen

Im Frühling flog die Baselbieter SP aus der Regierung. Die neue Parteileitung will nun pointierter auftreten und schärfere Töne anschlagen.

Regula Meschberger, Adil Koller und Kathrin Schweizer.

Bildlegende: Regula Meschberger, Adil Koller und Kathrin Schweizer wollen stärker in die Opposition gehen. SRF/Matieu Klee

«Der Auftritt der Landratsfraktion wird in Zukunft pointierter sein», so Fraktionspräsidentin Kathrin Schweizer. Die «rechts-konservative Mehrheit» im Landrat setze eine «arrogante Politik» durch, so Ko-Parteipräsident Adil Koller. Deshalb brauche es eine starke SP.

Schärfere Töne und mehr Referenden

Die SP will nicht nur schärfere Töne wählen, sondern sie auch häufiger Referenden ergreifen. Kathrin Schweizer: «Wir lassen uns nicht mit kleinen Zückerchen kaufen.»
Die Sozialdemokratinnen und -demokraten wollen aber nicht nur vermehrt Nein sagen, sie wollen auch mehr eigene Vorschläge einbringen. «Wir haben einiges im Köcher», so Adil Koller, ohne die einzelnen Ideen weiter zu präzisieren. Präsentiert hat die SP jedoch ein Schwerpunktprogramm. Dieses listet die zentralen Anliegen der Partei auf, etwa stärkere Zusammenarbeit micht Nachbarkantonen, statt teure Luxus-Projekte im Alleingang.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)