Baselbieter Standesämter werden reduziert

Die Zahl der Baselbieter Standesämter wird per Ende Oktober deutlich reduziert. Die fünf Standesämter in Binningen, Laufen, Liestal, Waldenburg und Sissach werden geschlossen. Grund ist eine Reorganisation. Auch viele Gemeinden verzichten ab dann auf Trauungen.

Paar küsst sich nach Trauung

Bildlegende: Bald nur noch in wenigen Baselbieter Gemeinden möglich: Der Kuss nach der standesamtlichen Trauung. Keystone

Ab dem 3. November gibt es im Baselbiet rein organisatorisch nur noch ein Standesamt, nämlich in Arlesheim. Dort muss die Trauung vorbereitet werden. Bis anhin war diese Vorbereitung an fünf weiteren Standorten möglich und Heiratswillige konnten sich auch in mehreren Baselbieter Gemeinden trauen lassen.

Weil viele Gemeinden dieses Angebot ebenfalls per Anfang November streichen, ist die offizielle Trauung grundsätzlich nur noch in Arlesheim und wenigen einzelnen Gemeinden möglich.

«In vielen Gemeinden wurde das Angebot kaum noch genutzt», sagt Andreas Rebsamen, Leiter der Zivilrechtsverwaltung Baselland.

Trauung auch im Schloss möglich

Dennoch müssen nicht alle heiratswilligen Paare nach Arlesheim reisen. Rebsamen betont, dass zum Beispiel in den Gemeinden Laufen, Liestal und Waldenburg weiterhin Trauungen möglich sind und verweist auch auf ein romantisches Angebot, dass jedoch zusätzlich 200 Franken kostet: Gegen diesen Aufpreis kommen Baselbieter Standesbeamte auch in eines der sechs Schlösser im Kanton, um die Trauung an einem besonderen Ort durchzuführen.

(Regionaljournal Basel, 12:03 Uhr)