Baselbieter Stromanbieter spannen zusammen

Baselbieter Stromkunden erhalten einheitlichen Strom aus erneuerbaren Energien. Die beiden Energieunternehmen EBM und EBL spannen zusammen. Sie wollen mit diesem Schritt die sogenannte Energiewende vorantreiben.

Eine Windkraftturbine wird montiert.

Bildlegende: EBL und EBM wollen gemeinsam - aber selbständig - Richtung Energiewende marschieren. Keystone

Ab 1. Januar 2014 können Stromkunden der EBL und der EBM das gleiche Naturstromprodukt beziehen. Die EBM, Elektra Birseck Münchenstein, übernimmt das Produkt der Elektra Baselland EBL. Die Kunden wünschten mehr Strom aus erneuerbaren Energien, sagt EBM-CEO Conrad Ammann. Da die Elektra Baselland diesbezüglich weiter sei, mache es keinen Sinn das Rad neu zu erfinden. Darum setze die EBM auf das gleiche Produkt wie die EBL.

Starkes Zeichen für Energiewende

Die beiden Unternehmen interpretieren ihr gemeinsames Vorgehen als starkes Zeichen für die Energiewende. Wer aber meine, es sei ein Anzeichen für eine langsame Fusion der beiden Unternehmen, der täusche sich, sagt EBL-CEO Urs Steiner. Die beiden Unternehmen würden enger kooperieren, betont auch EBM-CEO Ammann. Wobei natürlich eine Fusion in entfernterer Zukunft nicht ausgeschlossen werden könne. Derzeit sei das jedoch kein Thema, stellen beide CEOs klar.