Baselbieter Uni-Beiträge auf dem Prüfstand

Nach dem Entscheid der gemeinsamen Arbeitsgruppe, den Universitätsvertrag beider Basel nicht anzutasten, kündigt sich im Baselbieter Landrat eine Diskussion zwischen Bürgerlichen und Linken über den Beitrag für die Jahre 2014-2017 an.

Gespiegeltes Gebäude

Bildlegende: Wieviel Geld bekommt die Uni Basel in den nächsten Jahren vom Landkanton Foto Juri Weiss

Der Entscheid der gemeinsamen Arbeitsgruppe, den Universitätsvertrag beider Basel nicht anzutasten, stösst erwartungsgemäss vor allem im bürgerlichen Lager im Baselbiet auf Kritik. SVP-Landrat Hanspeter Weibel findet beispielsweise, das Verhältnis 50:50 bei der Finanzierung der Universität zwischen den beiden Basel sei angesichts der unterschiedlichen wirtschaftlichen Potenz nicht gerechtfertigt. Entsprechend will er dort ansetzen.

Ganz anders der finanzpolitische Denker der Grünen, Klaus Kirchmayr: dieser möchte auf der Einnahmenseite etwas machen und beispielsweise beim Bund mehr Geld für gewisse Wissenschaftszweige beantragen. Darüber dürfte es im Kantonsparlament vermutlich noch harte Diskussionen geben - spätestens dann, wenn es um die nächste Tranche für die Uni für die Jahre 2014-17 geht.