Baselbieter Wirtschaftsoffensive startet mit Interimsleitung

Die Baselbieter Regierung ernennt einen Interimsleiter für Wirtschaftsoffensive. Das Mandat soll Marc-André Giger von PricewaterhouseCoopers übernehmen. Er soll unter anderem dafür sorgen, dass die Unternehmenssteuern um das Doppelte anwachsen.

Marc-André Giger, bei seiner früheren Tätigkeit bei Swiss Olympic.

Bildlegende: Marc-André Giger soll vorübergehend Baselbieter Wirtschaftsoffensive leiten. Keystone

Die Wirtschaftsoffensive Baselland hat klare Ziele: Bis 2018 sollen die Einnahmen aus den Unternehmenssteuern doppelt so hoch sein wie bisher. Es sollen drei wirtschaftliche Entwicklungsgebiete im Baselbiet entstehen mit klarem Fokus. Zudem soll die Ansiedlung neuer Unternehmen einfacher werden. Das Gesamtbudget für die Wirtschaftsoffensive beträgt 6 Millionen Franken bis 2017.

Die Baselbieter Regierung hat am Dienstag das weitere Vorgehen den Medien präsentiert, sowie die Interimsleitung für das Projekt. Das Projekt der Gesamtregierung soll Marc-André Giger (51) in die Hand nehmen. Er übernimmt die Leitung auf Mandatsbasis, mit einem fünfköpfigen Team von PricewaterhouseCoopers.

Marc-André Giger habe ein umfangreiches Netzwerk und Sachwissen, begründet die Regierung ihre Wahl. Giger ist im Baselbiet aufgewachsen und wohnt seit 1985 in Liestal. Er war Leiter Kommunikation im Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) und Chef von Swiss Olympic.

Im Sommer übernimmt definitive Projektleitung

Bis Ende Mai 2013 soll die definitive Projektleitung ausgeschrieben und bekannt gegeben werden. Ob Marc-André Giger dann selber die Projektleitung übernehmen will, lässt er heute noch offen. Bis im Sommer müsse sich herausstellen, ob er erfolgreich gestartet ist und «Ich werde mich auch kritisch fragen ob ich der Richtige bin und ob das auch will.»

« Das Baselbiet hat gute Voraussetzungen »

Es sei für ihn eine neue Aufgabe im Baselbiet ein Projekt zu leiten. Was er mitbringe sei ein Gespür für Menschen und ein internationales Netzwerk. Das Baselbiet, betont Giger, habe die besten Voraussetzungen, diese Stärken, konkret zum Beispiel die Verkehrsinfrastruktur und die Nähe zur forschenden Industrie, wolle er gegen Aussen sichtbarer machen. Konkretes bezüglich möglicher Investoren und Wirtschaftszweige, verrät Giger noch nicht.