Baselbieter Zwetschgen in Hülle und Fülle

Nach der erfolgreichen Kirschenernte im Baselbiet, kommen die Zwetschgen an die Reihe. Und auch von diesen gibt es in diesem Jahr genug. Das ist zum einen eine Freude für die Produzenten, zum anderen eine grosse Herausforderungen. Denn: die Zwetschgen müssen Abnehmer finden.

Mann hält ein Kistli mit Zwetschgen.

Bildlegende: Die ersten Zwetschgen im Baselbiet sind reif. Sie strotzen Wind und Regen. SRF

Es zeichnet sich ein hervorragendes Jahr für die Zwetschge ab: Experten erwarten rund 3500 Tonnen Schweizer Zwetschgen. Das ist so viel, dass man beinahe an das Rekordjahr 2011 heran kommt. Damals wurden 3700 Tonnen Zwetschgen von den Bäumen geholt.

Baselbieter Zwetschge hat hohen Stellenwert

Rund ein Viertel aller Schweizer Zwetschgen - also etwa 1000 Tonnen - kommen aus dem Baselbiet. Auch in diesem Jahr: «Wir freuen uns über die vielen Früchte», sagt Hansruedi Wirz, Präsident des Früchtezentrums Basel. Aber, jede Medaille hat zwei Seiten. Denn, die Produzenten sind gefordert beim Verkauf der Zwetschgen. Drei Herausforderungen müssen sie sich stellen.

Die erste Herausforderung ist der Zeitpunkt des Zwetschgenverkaufs: «Dieser ist in diesem Jahr rund zwei Wochen früher», sagt Wirz. Das sei ungünstig, denn einerseits seien viele Menschen noch in den Sommerferien und andererseits: «Man erwartet in der letzten Juliwoche nicht schon Zwetschgen».

Dem Wetter strotzen

Auch das Wetter habe negativen Einfluss auf die Zwetschgen. Der viele Regen mache die Früchte sensibler. Das heisst: «Es kann Risse in der Haut geben und dort kann sich Fäulnis bilden.» Trotzdem: Die Baselbieter Zwetschgenproduzenten sind überzeugt, dass es ein erfolgreiches Zwetschgenjahr gibt.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)