Baselland soll 2015 eine Ombudsstelle für Altersfragen bekommen

Die Baselbieter Politik schob es auf die lange Bank: Die Einführung einer Ombudsstelle für Altersfragen. Nach langem Warten sind jetzt auch in Baselland erste konkrete Beschlüsse für die Stelle gefasst.

Eine junge Frau hält die Hand einer alten Frau.

Bildlegende: Soll auch im Baselbiet bei der Betreuung alter Menschen genau hinschauen: die Ombudsstelle für Altersfragen. Colourbox

Im Baselland sind die Gemeinden und der Verband der Alters- und Pflegeheime für die Ausarbeitung der Ombudsstelle zuständig. Sie haben erste Entscheide gefällt, sagt der Geschäftsführer des Verbands, Andi Meyer: «Wir haben entschieden, dass Regula Diehl die Leiterin der Baselbieter Ombudsstelle wird.» Diehl leitet bereits die Basler Ombudsstelle und wird ab 2015 voraussichtlich Ombudsfrau für Altersfragen beider Basel.

Knackpunkt Kosten

Damit der Ball ins Rollen kam, brauchte es gewissen Druck. Dieser kam von Gesundheitsdirektor Thomas Weber, der sich auf das Baselbieter Altersleitbild stützt. Darin steht: «Älteren Frauen und Männern steht eine neutrale Ombudsstelle zur Verfügung.» Weber beauftragte die Gemeinden und den Verband der Alters- und Pflegeheime, dieses Versprechen umzusetzen.

Knackpunkt bleiben die Finanzen. Ungeklärt ist die Frage, wer für die Stelle, die jährlich geschätzte 60'000 Franken kostet, bezahlt. Entweder der Verband der Alters- und Pflegeheime alleine oder der Verband trägt die Kosten mit den Gemeinden zusammen.

(Regionaljournal Basel, 12:03 Uhr)