Basels Life-Science-Campus wächst weiter

Die Biomedizin der Universität Basel soll einen Neubau erhalten. Dieser soll am Standort des jetzigen Biozentrums entstehen. Wann der Neubau für die Biomedizinerinnen und -mediziner bezugsbereit ist, ist noch offen.

Biozentrum von Aussen

Bildlegende: Das Biozentrum bekommt Gesellschaft: Die Biomedizin soll neues Gebäude erhalten. Juri Weiss

Das Schällemätteli-Areal wird zum Life-Science-Campus der Universität Basel. Schon länger ist bekannt, dass am Standort des ehemaligen Gefängnisses, das neue Biozentrum und ein Neubau für das Departement Biostysteme hinkommt. Neu dazukommen, soll ein Neubau für Biomedizin.

Zeithorizont ist noch offen

Wann genau die Biomediziner in den Neubau ziehen, ist noch unklar. «Zuerst muss das Gebäude des alten Biozentrums abgerissen werden», sagt der Basler Bildungsdirektor Christoph Eymann. Er rechne aber damit, dass die Biomedizin im Jahr 2020/21 in den Neubau ziehen könne.

Auch sind die genauen Kosten für den Neubau noch offen. «In der jetzigen Phase kommt der Neubau auf ungefähr 250 und 300 Millionen Franken», sagt Eymann. Bezahlen muss die Universität Basel den Neubau aber selbst. Die beiden Trägerkantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft übernehmen dabei nur die Verantwortung für die Garantie - was der Uni Basel möglichst gute Konditionen bei der Kreditaufnahme ermöglichen soll.

Die Regierungen beider Basel haben sich positiv zur Kreditsicherungsgarantie geäussert und beantragen ihren jeweiligen Parlamenten, ihnen zu folgen.