Öffentliche Plätze Basels Plätze per App entdecken

Mit der App «Swiss Squares» kann man 20 Basler Plätze virtuell kennenlernen.

Basle Münsterplatz

Bildlegende: Auch der Münsterplatz ist auf der App vertreten. Keystone

Lanciert wurde die App vom Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein SIA. «Uns ging es darum, nicht ein einzelnes Gebäude eines Platz zu zeigen, wie das ja häufig in Reiseführern der Fall ist. Wir wollten den Platz als Ganzes zeigen», sagt Claudia Schwalfenberg vom SIA.

Nicht nur für Touristen

Per GPS erkennt das Smartphone, bei welchem Platz man sich gerade befindet. Auf dem Bildschirm erscheinen dann neben diversen Informationen auch alte Aufnahmen des Platzes. Und auch über Zukunftsvisionen, zum Beispiel geplante Veränderungen des Platzes, wird man auf der App informiert.

«Wir richten uns damit nicht nur an Touristen, sondern explizit auch an Einheimische», sagt Schwalfenberg. Und der Basler Kantonsbaumeister Beat Aeberhard ergänzt: «Ziel ist auch, dass sich die Leute Gedanken darüber machen, wie sich ein Platz entwickelt hat, ob sie damit einverstanden sind, oder nicht. Dann können sie sich in die Diskussion einbringen.»

«Swiss Squares» hat bereits Plätze von neun Schweizer Städten dokumentiert. Basel folgte als zehnte und letzte Stadt. Vertreten sind in Basel 20 Plätze, darunter unter anderem der Andreasplatz, der Marktplatz und der Vogesenplatz.