Basels Stepptanz-Szene ist klein aber oho

Die Basler Stepptänzerinnen und -tänzer holten an den diesjährigen Schweizermeischterschaften fünf Medaillen - darunter auch eine goldene.

Die Erfolge an den diesjährigen Schweizermeischterschaften in Cham sind eine grosse Genugtuung für Sabine Freuler, Leiterin der Tanzschule «Tanzwerk Basel». Passend zum Saisonhöhepunkt steht für die Tanzschule noch ein weiteres grosses Ereignis an: Die Eröffnung der neuen Tanzräumlichkeiten auf dem Dreispitzareal.

Mit dem Fuss Töne machen

Obwohl die Schweiz in Europa zu den besten Nationen gehört, geniesst der Stepptanz in der Region Basel ein Nischendasein: «Die Steppszene in Basel ist klein», sagt Sabine Freuler. Gross sei die Szene vor allem in Zürich, Winterthur, Bern und Lausanne.

In Basel lebt das Steppen vor allem von jungen Leuten. Dreiviertel der Steppschülerinnen und -schüler beim «Tanzwerk» sind Kinder oder Jugendliche.

Neues Zuhause in Oslo

Zehn Jahre lang war die Tanzschule «Tanzwerk» auf dem Pumpwerk in den Langen Erlen zuhause. Doch die Besitzerin, die Industriellen Werke Basel (IWB), beanspruchte die Räumlichkeiten für sich selber. So musste eine neue Bleibe gefunden werden. Fündig wurde Sabine Freuler an der Oslo-Strasse auf dem Dreispitz-Areal. Neuer Ort, neue Motivation: «Basel soll zur Steppstadt werden.»

Der Startschuss dazu fiel am Samstag bei der offiziellen Eröffnung.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)