Basler Besucher-Parkkarte ist beliebt

Die Umsetzung der Parkraumbewirtschaftung hat Halbzeit. Und es zeichne sich ab, dass die Besucherparkkarte einem Bedürfnis entspreche, heisst es im Sicherheitsdepartement.

Autorad auf blauem Strich.

Bildlegende: Bald nur noch blaue Parkplätze in Basel. SRF

Durchschnittlich werden in Basel gut 400 Besucherparkkarten pro Tag verkauft. Knapp zwei Drittel davon sind Tageskarten, ein gutes Drittel sind Halbtageskarten. Die grösste Nachfrage gebe es gegen das Wochenende hin, aber auch noch am Montag, sagt der Sprecher des Sicherheitsdepartements Martin Schütz. Und bei den Quartieren stehe mit 58'000 verkauften Kartender der Postleitzahlkreis 4058 ganz oben, also das Obere Kleinbasel. Im Unteren Kleinbasel wurden bis jetzt 15'000 Karten abgesetzt.

Kein Verdrängungskampf

Dass wegen der Besucherparkkarte jetzt ein Verdrängungskampf um die blauen Parkplätze zwischen Anwohnern und Besuchern tobe, habe er nicht gehört, sagt Martin Schütz: «Bei uns sind bis jetzt keine Reklamationen von Besitzern von Anwohnerparkkarten eingegangen.»

Bis spätestens Ende 2016 sollte die Parkraumbewirtschaftung fertig umgesetzt sein. Als nächstes wird der Postleitzahlkreis 4059 umgemalt, also das Bruderholz. Dann folgen die Kreise 54, 55, und 56. Alles in allem sind es rund 12'000 weisse Parkplätze, die blau und also bewirtschaftet werden. Die Kontrolle dieser Parkfelder braucht Personal: Rund 25 Beamtinnen und Beamte werden zusätzlich im Kontrolldienst eingesetzt werden. Sie werden für zusätzliche Einnahmen von 3,7 Millionen Franken in Form von Bussgeldern sorgen.

(Regionaljournal Basel, 06.32 Uhr)