Basler Expo Stand: Kritik bleibt bestehen

Harsche Kritik wehte den Verantwortlichen für den Auftritt an der Expo 2015 in Mailand entgegen. Basel würde zu unkritisch gegenüber der Chemie auftreten. Stadtpräsident Guy Morin wies auf die vielen Rahmenveranstaltungen hin, bei denen Kritik in die Diskussionen einfliessen soll.

Ein Modell des Schweizer Pavillons an der Expo in Mailand.

Bildlegende: Der Schweizer Pavillon steht unter dem Motto Lebensmittel. Keystone

Jetzt ist klar, was an der Expo 2015 in Mailand die Besucher des Basler Auftritts erwartet. Vom 1. Mai bis zum 12. Juni zeigt Basel in vier Räumen unter dem Motto «Spirito di Basilea» seine Leistungen in Wissenschaft, Geistesleben und Kunst, Architektur und Design sowie Wirtschaft.

«  Wir haben immer gesagt, dass wir die Vielfalt der Meinungen abdecken. Das haben wir mit unserem Konzept auch gemacht. »

Guy Morin
Stadtpräsident Basel

Anlass zu Kritik gab die Präsenz von Syngenta im Bereich der Wirtschaft. Syngenta stehe für eine bestimmte Art der Lösung des Ernährungsproblems. Eine Art, die nicht undiskutiert als Teil von Basel der Welt präsentiert werden dürfe, sagen die Kritiker.

Guy Morin wies darauf hin, dass der Diskurs an verschiedenen Rahmenveranstaltungen stattfinde. Dort soll es um andere Ansichten und kontroverse Diskussionen gehen. «Wir haben immer gesagt, dass wir die Vielfalt der Meinungen abdecken. Das haben wir mit unserem Konzept auch gemacht.»

Basel hat zweimal die Möglichkeit, sich zu präsentieren. In einem ersten Zeitfenster vom 1. Mai bis zum 12. Juni als alleiniger Aussteller und vom 7. August bis zum 12. September zusammen mit den Städten Genf und Zürich. In diesem Teil geht es um die Lebensmittelproduktion, deren Verarbeitung und Transport. Die Realisation und Konzeption dieser Ausstellung liegt in den Händen des FiBL, dem Forschungsinstitut für Biologischen Landbau.