Basler Finanzdirektorin Eva Herzog (SP) für Steuer-Deal mit USA

An der Jahresversammlung der BKB, an der rund 2'500 Inhaber und Inhaberinnen von Partizipatitionsscheinen vertreten waren, sprach sich die SP-Regierungsrätin für ein Ja zu Steuer-Deal mit den USA aus.

Portraitbild der Basler SP-Finanzdirektorin Eva Herzog.

Bildlegende: Ihre pragmatische Zustimmung zum Steuer-Deal des Bundesrats brachte Herzog an der PS-Versammlung Applaus ein. Keystone

Etwa 2'500 Mitbesitzer und -besitzerinnen der Basler Kantonalbank trafen sich am Donnerstag Abend zur PS-Versammlung, die erstmals in der neuen Event-Halle im Neubau der Messe Basel stattfand.

Die PS-Versammlung fand statt einen Tag nachdem der Bundesrat seinen Steuer-Deal mit den USA vorgestellt hatte. Eva Herzog sprach sich an der Versammlung in ihrem Referat dafür aus, dass Nationalrat und Ständerat das nötige Gesetz annehmen.

Damit könnte die Basler Kantonalbank mit den USA eine abschliessende Lösung aushandeln. Die BKB ist eine der 14 Banken, die im Fokus der US-Behörden stehen, weil sie Kundengelder von mutmasslichen Steuerhinterziehern annahm. Sie «kenne keine bessere Lösung» erklärte Eva Herzog vor den versammelten Teilhabern. Mit ihrer Aussage stellte sich Herzog gegen die eigene Partei, die SP, die voll auf einen automatisierten Datenaustausch setzt.