Basler Grosse Rat will den Film stärker fördern

Der Basler Grosse Rat will das eigene Filmschaffen stärker als bisher fördern: er hat entschieden, statt wie bisher 300 000 Franken neu den dreifachen Betrag dafür einzusetzen. Mit 60 zu 30 Stimmen fiel der Entscheid dabei deutlicher aus, als vorher vielleicht zu erwarten gewesen wäre.

Eine Filmaufnahme mit Kameras, im Bild Christoph Blocher

Bildlegende: Erhält der Basler Film mehr Geld? Darüber hat der Grosse Rat debattiert. Keystone

Der Basler Film erhält mehr Geld - der Grosse Rat hat nach einer emotionalen Debatte den kantonalen Beitrag von bisher 300 000 auf 900 000 Franken erhöht. Der Entscheid fiel dabei mit 60:30 Stimmen deutlicher, als es vielleicht zu erwarten gewesen war.

In der vorberatenden Bildungskommission war der Entscheid für die Filmförderung noch knapp mit 6:5 Stimmen ausgefallen.

In der Debatte fiel wohl vor allem das Argument, ohne Erhöhung würde die Branche ins ohnehin schon attraktivere Zürich abwandern, auf fruchtbaren Boden. So warnte etwa Regierungspräsident Guy Morin (Grüne): «Wenn Basel in den Filmen mit Themen und Bildern überhaupt nicht mehr vorkommt, ist das für uns sehr negativ.»

Argumente der Gegner konnten sich nicht durchsetzen

Die Argumente der Minderheit, die Kulturstadt Basel könne eben nicht alles machen sondern müsste Prioritäten setzen, die konnten sich in diesem Zusammenhang damit nicht durchsetzen. Dieses Argument hatte beispielsweise SVP-Grossrat Joel Thüring ins Feld geführt.

(Regionaljournal Basel, 12.03 Uhr)