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Basler Hardstrasse Zwischennutzung kann auch Hochkultur sein

Ein spezielles Zwischennutzungs-Projekt ist im Gellert-Quartier geplant, zum Beispiel mit einem Klassik-Konzert.

Vor zwei Jahren ist die APG, die Allgemeine Plakatgesellschaft, vom Gellert weggezogen. Auf dem Areal an der Hardstrasse, Link öffnet in einem neuen Fenster ist eine Überbauung mit 70 Wohnungen geplant. Vorher soll das Areal, zu dem auch eine weitläufige «Shedhalle» mit Sägezahndach gehört, für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden. Geplant sind ein Solo-Abend mit einem Perkussionisten, eine Ausstellung während der ART und ein Jazz-Konzert mit Tord Gustavsen.

Auffallend ist, dass alle Veranstaltungen der sogenannten Hochkultur zuzurechnen sind. Der Grund liegt bei Initiant Heinrich Töws. Der Architekt interessiert sich speziell für diese Art von Kultur. Da es ihm ein Anliegen ist, dass möglichst alle Leute diese Veranstaltungen besuchen können, kosten sie keinen Eintritt: «Diese spannenden und inspirierenden Inhalte sollen nicht nur die üblichen Verdächtigen, sondern auch möglichst viele andere Menschen erreichen.» Ausserdem solle so auch der Ort selber ins kollektive Gedächtnis der Bevölkerung eingehen.

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