Basler Heimatschutz wehrt sich gegen Häusererhöhung

Gegen eine Aufstockung einer Häuserzeile in der Pilgerstrasse gibt es Widerstand. Der Basler Heimatschutz sieht denkmalgeschützte Häuser bedroht, wenn auf der gegenüberliegenden Seite der Häuser aufgestockt werden. Deshalb hat der Heimatschutz gegen die Pläne Einsprache erhoben.

Pilgerstrasse

Bildlegende: Durch eine Erhöhung der Häuserzeile links werde die denkmalgeschützte Häuserzeile rechts gestört, so der Heimatschutz. zvg, Heimatschutz Basel

In der Pilgerstrasse fällt der Gegensatz sofort auf: Während auf der einen Strassenseite Reihenhäuser im neobarocken Baustil gebaut um 1900 das Bild prägen, stehen auf der anderen Seite nüchtern wirkende Mehrfamilienhäuser. Diese sollen nun um drei Meter aufgestockt werden. So sieht es die kantonale Planung vor, die für das Geviert Nonnenweg, Pilgerstrasse, Missionsstrasse, Hegenheimerstrasse eine generelle Nutzungsverdichtung wünscht.

In der Pilgerstrasse sei dies jedoch heikel, findet der Basler Heimatschutz und verlangt deshalb einen «differenzierenden Bebauungsplan». Für den Heimatschutz kommt nicht in Frage, dass die Häuser an der Pilgerstrasse 1 - 45 erhöht werden, weil dadurch die denkmalgeschützten Häuser auf der anderen Seite bedrängt werden.

Gegen den Bebauungsplan hat der Heimatschutz deshalb Einsprache gemacht. Man erwarte nun von den Behörden entsprechende Korrekturen und Vorschläge, heisst es in einer Mitteilung.