Zum Inhalt springen
Inhalt

Basel Baselland Basler Jugendliche leiden immer häufiger unter Kopfweh

Mehr als ein Fünftel der Basler Jugendlichen leidet oft oder sogar sehr oft unter Kopfschmerzen. Dies ist das Resultat der schulärztlichen Befragung.

Jugendliche im Schulunterricht
Legende: Mädchen geben an, dass sie viel häufiger unter Kopfschmerzen leiden als Knaben. Keystone

Kopfschmerzen sind nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Jurgendlichen weit verbreitet. Zu diesem Ergebnis kommt die schulärztliche Untersuchung von rund 1'300 Basler Jugendlichen. Die 15- bis 16-Jährigen gaben an, sehr oft (5 Prozent) oder oft (18 Prozent) unter Kopfschmerzen zu leiden. «Das ist viel», so die Einschätzung des Basler Kantonsarztes Thomas Steffen. Dabei zeigen sich grosse Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während nur jeder siebte Knabe unter Kopfschmerzen leidet, ist es bei bei den Mädchen jedes Dritte.

Meistens handle es sich bei Kopfschmerzen im Jugendalter zwar nicht um eine schwerwiegende Erkrankung, jedoch könnten die Kopfschmerzen das Wohlbefinden stark belasten, schreibt das Basler Gesundheitsdepartement in einer Medienmitteilung. Die Ursachen für Kopfschmerzen seien vielfältig: Stress, Schlafmangel oder Flüssigkeitsmangel, falsches Sitzen, aber auch Medikamente, Augenprobleme oder bestimmte Nahrungsmittel könnten Kopfschmerzen auslösen. Fakt ist aber auch, dass die Kopfschmerzen heute eher zur Sprache kommen als früher. «Heute reden Jugendliche über Kopfschmerzen. Früher taten dies gerade Knaben selten», so Steffen.

Die Schulärztinnen und Schulärzte des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes Basel-Stadt haben jetzt einen Flyer erarbeitet. Dieser zeigt nicht nur, was Jugendliche gegen Kopfschmerzen tun können, sondern auch, wie man Kopfschmerzen langfristig vorbeugen kann.

(Regionaljournal Basel, 12.03 Uhr)

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
    Die dauernde Präsenz "Händys an den Ohren oder Stöppsel in den Ohren" wirkt sich negativ für das Gehör aus. Auch von den Abstrahlungen der Handys wird viel zu wenig orientiert. Die jungen Menschen schlafen zu wenig und dadurch hat der Kopf ein Problem, er kann die riesige Datenmenge nicht verarbeiten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen